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Schweden, Du bist bezaubernd. Teil 2

Wir senden Dir jetzt den letzten Schwedenteil, obwohl wir wegen Zeit und WLAN nicht ganz fertig sind. Wir ergänzen nach der Tour in Absprache mit den Akteuren. Schaut einfach noch mal rein.


Zwei wundervolle Besuche liegen hinter uns und schöne Naturabenteuer in den Zeiten dazwischen.

Wir hatten noch etwas Zeit bis zum Termin bei Ursula Müller. Also fuhren wir etwas kreuz und quer durch Schweden.

Natürlich wollte ich unbedingt das Geburtshaus von Astrid Lindgren in Vimmerby sehen, aber es war eine Enttäuschung.

Vielleicht lag es am späten Abend, der großen Stadt oder weil Vorstellungen auch immer VOR-Stellungen sind. Keine Ahnung. Ich machte noch nicht mal Fotos.


Es gibt da aber noch einen Freizeitpark. Der sah von außen auf jeden Fall spektakulär aus und ist für/ mit Kindern bestimmt ein Traum.


Für uns war das der Campingplatz. Wir hatten mal wieder Glück mit der Wahl.

Stöberten durch die Gegend und machten es uns gemütlich.





Am nächsten Morgen durchfuhren wir wunderschöne Gegenden, schlenderten an Seen vorbei und ließen uns berauschen von der Stille und Einsamkeit.




Ursula. Vielen lieben Dank für die Einladung. Es war ein Traum.

Höchsts informativ und eine warme Begegnung.

Ursula kenne ich aus dem online Format "Offener Raum" von der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. (DGSP).

Danke Sabine Haller für die Vermittlung und ihren ständigen Einsatz in der Vernetzung und interessante Menschen zusammen zubringen!

Ursula hat mir einen perfekten Einblick in die psychiatrische, gesundheitliche und soziale Versorgung in Schweden gegeben. Danke, auch gerade für die kritischen Punkte!

Sie ist eine Kollegin und arbeitet im Arbeitsamt mit Schwerpunkt "Beratung für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen".

Außerdem vermittelte sie mir einen detaillierten Überblick und gute Kontakte im Selbsthilfebereich und der "Profiszene".

Zwei Tage Austausch mit den Schwerpunkten: Unterstützung, Partizipation, Versorgung, Menschenrechte und vieles mehr.

Ich habe so viele interessante Kontakte und Informationen bekommen, dass ich hier nach meiner Reise unbedingt eintauchen möchte/ muss, da es währenddessen nicht zu bewältigen ist. Wer weiß, was daraus entsteht?

Ein Sommerbesuch? ;)


Hier wird in Zukunft noch ergänzt. Das möchte ich aber mit Uschi, nach meiner Tour, erst absprechen.

Dass sie bezaubernd lebt und es wunderschön war, das siehst Du selbst.

Ich war hin und weg von den verschiedenen Eierfarben. Das ist wirklich von Natur aus so.

Peppi bekam Köttbullar zum Frühstück. Also, was soll noch mehr gehen?

Dass aber die Bullerbüromantik im Alltag, in Zeiten mit Unterstützungsbedarf und im Alter auch eine andere Kehrseite hat, legten unsere Gespräche dankenswerterweise frei.

Spätestens nach den Wahlen in Schweden dürfte dies deutlich zutage gekommen sein.




Für mich war es natürlich toll, das Krabbenfest des Lions Club zu erleben.

Ganz ohne Krabben, weil keiner Lust drauf hatte.

Das nenne ich mal Innovation in Tradition.

Sie haben uns dort alle fein empfangen. Danke!



DANKE Uschi und bis hoffentlich ganz bald!

Jetzt haben Deine Katzen wieder Ruhe.

Danke für die unkomplizierte und liebevolle Gastfreundschaft.



Dann gings weiter Richtung Göteborg. Das Fontänhus, bei uns und in der Welt besser bekannt als Clubhouse, hatte uns eingeladen.

Unterwegs weiter schöne Plätze zum Anhalten, Aussteigen und

Sonne genießen.



Nationalpark Mosse

Südschwedens größtes Moorgebiet.

Wir machten eine große Gassirunde.

Ich bin immer noch überwältigt von Pepper.

Wie sie Micki als rollendes Zuhause angenommen hat und mit mir wacker durch die Lande zieht.

Im Moor hatten wir wie meistens schönes Wetter. Pepper sprang mal neben den Steg, merkte aber sofort, dass es eklig war. Unsere Schönwetterhündin war schnell wieder auf dem Weg. Wenig später sahen wir eine Schlange durchs Moor zischen.

Vielleicht oder wahrscheinlich Glück gehabt.




Wir fuhren weiter durch Täler und Wälder. Mittlerweile hatten wir den Standard ab spätestens 15.00h das Nachtlager zu suchen und vor der Dunkelheit da zu sein.

In Schweden ist die Straßenbeleuchtung besonders in den einsameren Gegenden sehr gering bis gar nicht vorhanden. Auf nächtliche Elchkontakte oder andere Tiere hatten wir keine Lust.

Die Schweden haben zusätzliche Leuchten an ihren Autos.

Außerdem befanden wir uns jetzt deutlich in der Nebensaison des Campinglebens, dies hieß nicht jeder Platz war noch geöffnet.


Wir entscheiden uns für den Bjorsbo Forest & Lake.


Ein schöner und naturverbundener Campingplatz, mitten im Wald.

Sehr freundliche Inhaberin.

Wir blieben zwei Nächte.

Es gab vieles in der näheren Umgebung zu entdecken. Waldübernachtungsmöglichkeiten, Grillplätze, Aussichtspunkte, einen fantastischen See, viele Boote und eine herrliche Schaukel.

Hier könnte Mensch länger verweilen.





Doch das Fontänhus ruft.





Weiter über Jönköping mit dieser interessanten Ausstellung.

Ich war überrascht, irgendwo hatte ich schon über sie gelesen...





Letzter Stopp war die Kirche von Habo. Ich war fasziniert bis ins Mark, Pepper gefiel die große Wiese bei den Parkplätzen und Micki schrie nach Diesel, den es hier nicht gab.

Viel zu lange blieben wir. Fanden dann doch noch eine Tankstelle und waren viel zu spät in Göteborg.

Früher hätte uns aber auch nicht geholfen, denn alle Campingplätze der Stadt hatten geschlossen. Der eine verwies auf den anderen ... Keine Ahnung.

Da wir aber nicht die einzigen Gestrandeten waren, beschlossen wir zu drei Vans/ Caravans eine Schlafblockade auf dem Parkplatz des größten Campingplatzes zu machen. Sollte mal, wer kommen!

Es kam keiner. Es war nicht das erste Mal, dass ich sehr froh über meine eigene Toilette war.


Der Ausblick am Morgen war fantastisch und kalt.

Schnell los, Heizung an und Kurs auf

das Fontänhus.

Hier an dieser Stelle wird auch noch ergänzt.

Kurz:

DANKE.DANKE. Für Eure Zeit. Eure Worte und Erklärungen.

Die Atmosphäre vor Ort hat alles gesagt.

Leider in Deutschland nur in München!?

Bitte mehr davon!

Hier wird ergänzt!




Tief beeindruckt und überzeugt vom Clubhaus gings weiter.

Wir warteten immer noch auf Mailantworten und wollten die Fahrt Richtung Stockholm durch Besuche und Wanderungen an den größten Seen Schwedens verlängern. Einigen Empfehlungen nachgehen.


Das Saab Museum in Trollhätten haben wir durch Zufall entdeckt.

Hat uns aber sehr gefallen.


Danach rollten wir zum Vänern, Schwedens größter See.

Dieser See ist ein gefühltes Meer, voller Gewaltigkeit.

Wir fanden einen kleinen, bezaubernden Campingplatz, Camping Läcko Strand.


Pepper liebte diesen Ort und wir blieben zwei Nächte.

Feine Spaziergänge.

Für wen wohl das kleine Bett im Baum ist? Für die Katze oder doch für die Elfen?



Und dann gab es noch Leben und Tod.

Am 8.9. hatte meine Cousine Geburtstag und Queen Elizabeth II. starb.

Am 10.9. wurde Pepper 4 Jahre alt.








Ein wenig widerwillig machten wir uns nach zwei Tagen auf.

Es lag noch viel vor uns.

Vorbei am Läckö slott. Ein wenig Geschichte.

Hier gibt es auch Stellplätze mit Blick auf die Burg. Wir haben aber für uns entdeckt, dass wir Campingplätze mehr lieben. Stellplätze nur, wenn es nicht anders geht.


Unsere nächste Übernachtung machten wir in Karlsborg.

Diesmal gelegen am Vättern, Schwedens zweitgrößter See.

Regen, Sturm und eine heftige See, sorgten dafür, dass wir im Bulli blieben.

Morgens machten wir uns früh auf zum Nationalpark Tiveden.

Wir wanderten und Peppi sprang über Stock und Stein. Sie ist halt wirklich eine Gams.

Eine unglaubliche Natur mit abenteuerlichen Wegen, die Spaß machen.



Dann fuhren wir um den geheimnisvollen Vättern herum.

Irgendwo hatte ich von dem Motormuseum gelesen/ gehört?

Und wir hatten Glück. Just an diesem Tag gabs ein Oldtimer Mofatreffen.

Das war lustig. Im Korso verließen sie später unter lautem Hupen das Gelände.

Ein Genuss.



Vadstena.

Ein wirklich feiner und gemütlicher Ort. Er ist geprägt durch das Kloster und hält einen kleinen Zauber inne. Ein Ruhepol.

Schöne Parks, Cafés, Pilgerstätte, Kunst und vieles mehr.

Hier hätten wir gerne mitten im Ort auf den Stellplätzen übernachtet.

Sie waren alle ausgebucht.

Schade.

So fuhren wir zum Campingplatz am See. Auch schön.

Riesengroß und bis auf ein paar Dauercamper, die ihr Sommerlager abbauten, waren wir allein.

Wir durften eine Nacht bleiben, dann wurde der Platz geschlossen.

Das war schon ein merkwürdiges Gefühl. Hier wurde die Saison beendet und wir

wollten noch so weit mehr in den Norden.



Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Stockholm.

Wir hatten keine Antworten von unseren Kontakten mehr bekommen.

Das war jetzt auch nicht so schlimm, aber irgendwie schade.

Egal, wir mussten jetzt weiter.


Städte mit Van und Hund sind nicht immer so einfach.

Keine Parkplätze für höhere Vans/ Campingwagen und einfach schrecklich hässliche Stellplätze.

So fuhren wir eine komplette Runde durch Stockholm und hielten nur an den schönsten und wichtigsten Orten.

Bezaubernd. Schloss Gripsholm






Wir fuhren bis Vaxholm in die Schären hinein.

Den Rest machen wir dann mal bei einem Städtetrip irgendwann im Winter.



Der NORDEN zog nun gewaltig.

Wir mussten nach Norwegen und uns für den Grenzübertritt vorbereiten.

Ein Tierarzt, der Weg und ein geeigneter Campingplatz mussten gefunden werden. Nach Arztbesuch mit Einnahme der Wurmkur hatten wir mindestens 24 Stunden bis zum Grenzübertritt Wartezeit.


Wir fuhren über Väasteras nach Örebro. Eine mittelgroße Stadt und schon weit genug Richtung Grenze.

Wir fanden einen feinen Campingplatz



Am nächsten Tag regnete es so unglaublich viel, dass wir wegen der Lautstärke losfahren mussten.

Wir fanden eine Tierärztin, die grade aus der Mittagspause kam und uns direkt drannahm. Wieder, was für ein Glück.

Pepper fand sie und ihre Leberwurst toll. Alles kein Problem.

Norwegen, Du kannst kommen!


Letzte Station in Schweden war dann der Herrenhof Selma Lagerlöf.

Die Fahrt dahin war schon ein Erlebnis.

Über Karlskoga, Karlstadt, quer durch Värmland und meist durch Wälder auf Schotterpisten.

Es war sagenhaft.



Auf dem Herrenhof waren wir allein. Unterhalb auf den Feldern des Grundstücks schnatterten die Gänse, die sich aufmachten Richtung Süden.



In Gräsmark fanden wir einen Naturcampingplatz, der bezaubernd aufgebaut und eingerichtet war. Volle Konzentration, Planung Norwegen und Route Nordkap.

Wir waren sehr aufgeregt und freuten uns.

Die Temperatur in der Nacht lag hier schon bei 5 Grad und so ging es morgens nach Fressen, Gassi, Kaffee, Wasser- und Ölkontrolle direkt los.

Gegen 13.00h durften wir über die Grenze nach Norwegen fahren.

Über die kleinen Straßen und Schotterpisten waren wir plötzlich an der Grenze.

Kein Haus, kein Mensch und keine Kontrolle.


Danke, Schweden. Für die feine Zeit. Wir sind gerne länger geblieben.


Liebe Grüße Micki, Pepper und Tina


Yorumlar


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